Ich und meine Hände

Gerade jetzt, wo wir knapp sechs Wochen Kontaktsperre in den Knochen haben, wird einem bewusst, was Berührungen bedeuten. Hände sind im Bezug darauf besonders hervor zu heben. Kein Händeschütteln, keine Umarmungen, ständiges Händewaschen, sie sind, neben Mund und Nase, zum Fokus der Übertragung geworden. Dass sie aber eine tiefgehende Bedeutung für den Menschen, für die Psyche, für Beziehungen haben, wird dabei immer mehr unterdrückt.

Geplant war eigentlich ein zweitägiger Workshop in der Brotfabrik, bei dem sich die Teilnehmer*innen sowohl theoretisch als auch praktisch ihren Händen „nähern“. Aus aktuellen Anlass aber hat Kristina Köhler, sie ist Praktikantin im Projekt und schließt demnächst ihr Studium der Gestaltungstherapie/Klinischen Kunsttherapie ab, den analogen Workshop in einen digitalen umgewandelt. So konnten die Teilnehmer*innen auch zu Hause Erfahrungen sammeln und dabei telephonisch fachlich betreut werden. Ein paar der Ergebnisse sind nun hier im Blog zu sehen und wahrlich, sie können sich sehen lassen!

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