War das ein Handball oder eine Murmel?

Der gestrige Workshop (30.01.2020) zeigte wieder, wieviel Fantasie und Vorstellungskraft in allen Teilnehmer*innen steckt! Nils Foerster, Workshopleiter zum Thema Theatersport, hatte wieder ein abwechslunsgreiches Programm dabei. Es wurden Statuen gebaut, sich verwandelnde Bälle geworfen, getanzt und beim gehen Geschichten erfunden, die mitunter schönster Nonsens waren. Es zeigte auch, wie intensiv Theaterarbeit ist, denn die Köpfe rauchten nach zweieinhalb Stunden und wir mussten danach bei Tee und Kaffee ausspannen. Da wächst immer mehr der Respekt vor Schauspielern!

Ob Wind, ob Wetter …

… wir gehen zum Bogensport! Zugegeben, es war wirklich kein Wetter bei dem man gern hinausgeht, aber das hielt unsere Teilnehmer*innen nicht davon ab den Weg zur Anlage des Bogensportclub BB-Berlin e.V. anzutreten und eine Stunde lang den Bogen nicht ruhen zu lassen. Alexander Triller und Marco Haarhoff, Honorartrainer des Vereins, widmeten sich wieder mit Geduld und Ausdauer jeder Frage, ob bogensportbezogen oder nicht, und verhalfen jedem der Teilnehmer*innen zu einem Erfolgserlebnis. Mal schauen, ob wir uns beim nächsten Termin verbessern können!

Und worin bist du Experte?

Das war die Frage des Tages! Denn jeder kennt sich in irgendetwas aus oder hat ein Steckenpferd. Der Expert-Day (16.01.2020) sollte allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, frei von der Leber weg das freie Sprechen und Präsentieren zu üben. Dies brachte sehr interessante und bereichernde Interessensschwerpunkte zu Tage und zeigte, dass zwei Minuten mitunter recht schnell vorbeiziehen können. Wer sich allerdings eher im pantomimischen Bereich wohl fühlt, konnte sich beim Scharade spielen kreativ ausleben.

ein entspannter Mittwoch

Nicht nur die Sonne strahlte heute vom Himmel, sondern auch alle Teilnehmer*innen strahlten, die heute (15.01.2020) in die BrotfabrikKneipe kamen, um ihre Collagen zu Ende zu gestalten. Manche formten noch an Details, manche fertigten sogar eine zweite an und wieder andere suchten nach weiteren Inspirationen. Besonders gut eigneten sich dazu die kurzen mündlichen Vorstellungen der einzelnen Arbeiten, bei denen nicht nur Fragen gestellten, sondern auch Ideen weitergereicht oder Anerkennungen ausgesprochen werden konnten. Danach ließen wir die sonnige Stimmung weitergehen in eine Unterhaltung über das Leben, das Sein und die Welt.

Auf ins neue Jahr, auf zu Neuem!

Wenn ein neues Jahr beginnt, dann legen manche gute Vorsätze fest. Mehr Sport, weniger von diesem oder jenem, ein Hobby wieder aufnehmen, man kann dafür viele Beispiele finden. Aber wir gingen diese Woche (08. und 09.01.2020) noch weiter! Unter dem Titel „Neues Jahr – Neuer Wind“ begann unsere Jobcoachin Kathrin Scheumann (von der Trias gGmbH) zunächst damit „Lichter zu jagen“. Unter der großen Frage „Wie soll mein Leben aussehen?“ sollte sich jeder der Teilnehmer*innen Gedanken zu Aspekten seines Lebens machen und konnte diese dann in Kleingruppen besprechen. Manche setzten Schwerpunkte in bestimmten Bereichen, manche merkten, dass wenn sie an einer Stellschraube drehten, sich dann auch andere Punkte begannen zu verändern, die überdacht werden wollten. So barg schon diese Übung enormes Potenzial zum nachdenken.

Dann kam die Kreativität ins Spiel! Denn diese Gedanken und Ideen sollten anschließend in ein Visionboard fließen, welches jeder Teilnehmer oder Teilnehmerin mit nach Hause nehmen und dort als Gedankenstütze nutzen kann. Eifrig wurde im Material gebuddelt, ausgeschnitten und arrangiert und so begannen sich wunderbare Collagen zu entwickeln, in denen man sich als Betrachter geradzu verlieren kann. Aufgrund der Arbeitsfreude und Detailgenauigkeit wurden wir zwar nicht am zweiten Tag fertig, aber es wurde einfach kurzerhand ein dritter Tag ausgemacht (15.01.2020), um die Werke in Ruhe fertig zu stellen. Denn in der Ruhe liegt die Kraft!