Was würde ich sehen wollen?

Eine wichtige Frage, die man sich stellen muss, wenn man eine Veranstaltung planen will. Bei unserem dritten Termin (01.07.2020) mit Herrn Fügmann ging es darum, wie Kulturmanagment funktioniert und wie die Teilnehmer*innen diese Informationen für die Planung und Durchführung des Weihnachtsmarktes im Dezember 2020 nutzen und umsetzen konnten. Um es aufzulockern gab es ein humoristisches Beispiel einer bekannten Sitcom, damit alle sehen konnten, wie schief es laufen kann, wenn man ein Produkt über seine Mittel und Grenzen hinaus entwickelt. Abschließend sammelten wir dann schon einige wirklich schöne Ideen für den Markt, die einem das Warten auf den Nikolaustag wirklich schwer machen werden!

Stille Winkel und enge Treppen

Echt beachtlich wie sich gestern alle Teilnehmer*innen mit Jörg Fügmann durch die krummen Flure, verwinkelten Ecken und schmalen Räume der Brotfabrik bewegten. Sich dabei noch auf die Geschichte der einzelenen Bereiche zu konzentrieren und Fragen zu stellen, ist wirklich nicht so leicht. Gut, dass der abschließende Raum das Kino war, da konnte man dann entspannt sitzen und sich den Plan für die nächste Woche anhören: Wie können wir unser Jahres Event planen? Was ist mit den Regelungen zu beachten? Was können wir anbieten? Wer wird wie wo wann auf welche Art was machen können?

„Wir verstehen uns als ein Haus der Anfänge!“

Dieses Zitat von Jörg Fügmann, unserem Referenten des gestrigen Tages (18.06.2020) und der kommenden Mittwoche, passt wirklich gut zu unserem Projekt. Wieder etwas anzufangen kostet zwar Überwindung, aber schon beim zweiten Schritt wird vieles leichter. Und das Sich-ausprobieren in unseren Angeboten kann jedes Mal der Anfang einer neuen Leidenschaft sein.

Doch das was nicht das Einzige, das am gestrigen Tag Thema war. Dazu kamen die Geschichte der Brotfabrik, die Entwicklung von Weißensee und die Frage, was genau Soziokultur eigentlich ist. Es war schön, den angeregten Unterhaltungen und den Fragen zu lauschen, die hin und her gingen, bis alle Punkte geklärt waren. Nächste Woche geht es denn mit einer Hauführungen und dem Thema Kulturmanagement weiter. Bestimmt wird das wieder zu spannenden Themen führen!

Alles zum Kennenlernen

Heute (11.06.2020) begann nun unser zweiter Durchgang des Projektes. Zum einstimmen auf das kommende Jahr gab es heute ein Treffen zum beschnuppern, dazu dann Kuchen und Kaffee. Eben alles, damit man sich bei dem Regen etwas wohliger fühlt. Es wurde einiges für die kommende Zeit besprochen und thematisch vertieft und mal sehen, wie es dann nächste Woche am ersten Workshoptag aussieht. Dann gibts nämlich die Hausführung und eine ausführliche Darstellung der 30 Jahre Brotfabrik!

Besuch beim Mosaik

Schon seidem das Mosaik letzten Oktober angebracht wurde, merken wir, dass immer wieder Passanten stehen bleiben und sich die Tafel durchlesen oder das Mosaik betrachten. Und jedes Mal freuen wir uns wieder wie die Schneekönige!

Letzten Dienstag sind sogar ein paar Würdenträger davor stehen geblieben und haben posiert. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Brotfabrik kamen Sören Benn (Bezirksbürgermeister von Pankow), Tina Balla (Fachbereisleiterin Kunst und Kultur, BA Pankow) und Dr. Manuel Seitenbecher (Amtsleiter Weiterbildung und Kultur, BA Pankow) ins Haus und zeigten sich bei der Hausführung beeindruckt von unserem Projekt und dem Mosaik!

säubern, verputzen und stolz sein

Ein Mosaik anzubringen braucht Zeit und das nicht nur, um die Steine schön anzuordnen. Denn im Anschluss müssen die Steine und Fugen gesäubert und Netzstücke entfernt werden und schließen wird verputzt. Und wenn das dann auch wieder gesäubert ist, ist man stolz wie Bolle, weil’s einfach toll aussieht!

An einem Sonntag im Mai

Erstaunlich, jetzt ist doch wirklich der erste Durchlauf unseres Projektes vorbei. Das ging aber schnell. Was war da nicht alles mit dabei: Actionpainting, verschiedene Mosaike, Bogensport, gemeinsame Essen, tiefgehende Schreibworkshops, Filmdreh . . . Und bei allem konnte man über den Blog dabei sein. Wir von der Brotfabrik freuen uns ungemein, dass es, trotz der C-Krise, eine so schöne Zeit für alle Teilnehmer*innen geworden ist und haben bereits einen großen Schatz an neuen Ideen für Workshops und Ausflüge im nächste Durchlauf. Dieser beginnt am 11.06.2020 mit einem Kennelerntreffen in der Brotfabrik.

Um den Abschluss des Durchlaufs und die damit beendete Teilnahme von einigen unserer Teilnehmer*innen zu feiern, gab es gestern, am 17.05.2020, eine kleine Feier in der Brotfabrik, bei der gegessen, gequtascht und Urkunden überreicht wurden. Und natürlich gab es auch Geschenke. Das strahlende Wetter stand uns zur Seite und wir ließen den wirklich schönen Tag bei Kaffee, Kuchen und Sonnenbaden ausklingen. Es lebe der Sommer, das Leben und die Menschen!

Zum Geburtstag gibt´s Steine!

Es ist ziemlich lustig, dass man mit so etwas Simplem wie Glassteinen die Zeit zurückdrehen kann! Letztes Jahr war der erste große Workshop des ersten Durchlaufs von „Zurück ins Leben!“ der, in dem das Fliesenmosaik in der Heinersdorfer Str. entstand. Nun haben sich vom 11.05.2020 bis zum 15.05.2020 einige der Teilnehmer*innen zusammengetan, um den Türrahmen des Brotfabrikeingangs mit einem Moaik zu veredeln. Es sollte diesmal weniger figürlich, mehr in die Richtung abstrakter Muster und Farbkomibnationen gehen und ein wenig mehr freestyle sein, als das erste Mosaik. Es war wirklich schön zu merken, wie mit dem kleben und arrangieren der Steine etwas von der Leichtigkeit des letzten Sommers, also vor der C-Krise, bei den Teilnehmer*innen wiederkam und mit welchem Eifer diese schönen Kreationen entstanden (Personen ohne Maske, haben diese kurz für das Foto abgenommen). Und just heute, an dem Tag an dem die Brotfabrik genau 30 Jahre alt wird, wurde das Mosaik fertig. Die Sonne schien, die Steine schillerten, in der Kneipe durften seit heute wieder die ersten Gäste sitzen. Jeden Tag wird die Lage ein wenig besser und schöner.

Wenn man nun also in die Brotfabrik geht, schreitet man durch Kunst, um Kunst zu erleben. Schön, dass die Welt wieder etwas bunter ist!

Alles so schön schräg hier!

Das Internet hat wirklich viel zu bieten und dem haben wir uns heute (14.05.2020) gewidmet. Ob Onlinefitness, Spieleforen oder ganz „klassisch“ ebay und Co., zusammen ist es viel lustiger, die Vielfalt zu erforschen, die sich im Internet finden lässt. Dabei entstanden auch wirklich interessante Diskussionen über Gott, die Welt und den Sinn mancher Webseiten.

What the … Spam!

Heute (07.05.2020) konnten wir unseren Computerkurs in kleiner Besetzung weiterführen. Dabei ging es diesmal um Sicherheit in digitalen Raum, sei es auf dem heimischen Computer, im Internet, beim Mailen oder auf mobilen Geräten. Das Schöne war, dass, trotz des vielleicht manchmal etwas trockenen Themas, alle immer wieder zum lachen kamen und jeder zu irgendetwas etwas erzählen konnte. Mal schauen, wie es nächste Woche bei Teil 3 wird!