hot, hotter, Mosaik!

Man o man, war das heiß am Freitag (07.08.2020, dem letzten Tag unserer zweiten Fliesenmosaikwoche). Und doch haben wir es geschafft: das Mosaik ist fertig. Klar, es muss noch verfugt, gesäubert, angebracht und gerahmt werden, aber das Motiv ist fertig. Dazu haben wir einen sehr passenden Titel gefunden, der hier natürlich noch nicht verraten wird. Wer etwas darüber erfahren will, sollte sich den 18.09.2020 merken. Da haben wir nämlich unsere Enthüllungsfeier und da wird nicht nur der Titel eine Überraschung sein, die enthüllt wird!

Diese Woche war wirklich intensiv. Diesmal war ja eine neue Schwierigkeit, dass ein gemeinsames Werk geschaffen werden sollte, also mussten sich alle, deren Abschnitte aneinander lagen absprechen, Übergänge mussten gestaltet werden, Farben und Fliesen abgestimmt und machen beim schneiden geholfen werden. Besonders toll war zu sehen, wie wirklich jeder jedem geholfen hat, selbst, wenn man sich noch nie gesehen hatte! Und das Gesamtwerk ist ein phantastisch, es zeigt auch sehr gut, dass Schönheit viele Formen haben kann, denn beide Mosaike sind wirklich gelungen, aber doch so unterschiedlich, dass es unmöglich ist sie zu vergleichen. Also ein Hoch auf die Vielfalt, die Schönheit und die Schönheit der Vielfalt!

Mosaik ist überall

Am 01.08.2020 machten wir die Stadt unsicher. Denn wir waren auf dem Weg zum Hansaplatz, wo Petra Schröck, die Galeristin der Brotfabrik und Workshopleiterin für das Mosaik, ein wirklich erstaunliches Mosaik aufgestöbert hatte. Es stammt von Fritz Winter und erlaubt, wie wir am eigenen Leib merkten, eine eindrückliche Bandbreite an Interpretationen. Ob man darin Stollenwege sieht (Winter stammte aus einer Bergbaufamilie) oder die Naturmaterialien, die er in seinem Haus sammelte oder doch eine große Gottesanbeterin, alles war möglich. Je länger wir es uns ansahen, umso besser gefiel es uns und umso mehr wurden auch andere Passanten dazu animiert, es sich anzusehen. So brachte unsere Mosaikexkursion einen weiteren Beitrag zur Bekanntheit dieser Kunstform. Da schmeckte der anschließende Eiskaffee am Wasser gleich noch besser!

Weihnachten? Das ist doch schon morgen, nicht wahr?!

Gestern (29.07.2020) gab es das erste große Treffen zum Organisieren des Weihnachtsmarktes in der Brotfabrik. Und wasfür Ideen dabei entstanden! Das wird ein wirklich tolles Fest zum Nikolaus. Wer es sich schon mal merken will: am 6. Dezember 2020 ist von 13 bis 18 Uhr in der Brotfabrik alles zu finden, was man mit den Händen herstellen kann. Künstler*innen, Projektteilnehmer*innen und befreundete Kreative werden auf dem Weihnachstmarkt in gemütlicher Stimmung ihre Werke zeigen und zum Kauf anbieten. Oh man, hoffentlich kommt der Dezember bald!

Wir folgen wieder der Spur der Steine

Da kommen Erinnerungen auf, denn in der letzten Woche (13.-17.07.2020) fand die erste Woche zu unserem zweiten Fliesenmosaik statt. Aber selbst wenn man bei der Entstehung des ersten Mosaiks dabei war und denkt, dass man ja jetzt weiß, wie der Hase läuft, so wurde man eines besseren belehrt. Wiedermal war es eine Demonstration dafür, dass man gewisse Dinge nicht planen kann und viele Wege zwar nicht nach Rom, aber an an genauso schöne Orte führen können.

War es letztes Jahr so, dass ein großes Mosaik entstand, welches sowohl individuelle , als auch gemeinschaftliche Gestaltungselemente beinhaltete, so wuchs diesmal die Idee eines abstrakten Gemeinschaftsbildes. Es war einfach wunderbar zu erleben, wie trotz wirklich ungünstiger Umstände alle Teilnehmer*innen konzentriert am Ball blieben und alles gemeinschaftlich entschieden wurde. Hut ab davor! Am Ende der Woche hatte jeder soweit seinen Entwurf fertig und sich Steine zusammengesucht, dass wir in der zweiten Woche richtig durchstarten können. Das wird cool!

Was würde ich sehen wollen?

Eine wichtige Frage, die man sich stellen muss, wenn man eine Veranstaltung planen will. Bei unserem dritten Termin (01.07.2020) mit Herrn Fügmann ging es darum, wie Kulturmanagment funktioniert und wie die Teilnehmer*innen diese Informationen für die Planung und Durchführung des Weihnachtsmarktes im Dezember 2020 nutzen und umsetzen konnten. Um es aufzulockern gab es ein humoristisches Beispiel einer bekannten Sitcom, damit alle sehen konnten, wie schief es laufen kann, wenn man ein Produkt über seine Mittel und Grenzen hinaus entwickelt. Abschließend sammelten wir dann schon einige wirklich schöne Ideen für den Markt, die einem das Warten auf den Nikolaustag wirklich schwer machen werden!

Stille Winkel und enge Treppen

Echt beachtlich wie sich gestern alle Teilnehmer*innen mit Jörg Fügmann durch die krummen Flure, verwinkelten Ecken und schmalen Räume der Brotfabrik bewegten. Sich dabei noch auf die Geschichte der einzelenen Bereiche zu konzentrieren und Fragen zu stellen, ist wirklich nicht so leicht. Gut, dass der abschließende Raum das Kino war, da konnte man dann entspannt sitzen und sich den Plan für die nächste Woche anhören: Wie können wir unser Jahres Event planen? Was ist mit den Regelungen zu beachten? Was können wir anbieten? Wer wird wie wo wann auf welche Art was machen können?

„Wir verstehen uns als ein Haus der Anfänge!“

Dieses Zitat von Jörg Fügmann, unserem Referenten des gestrigen Tages (18.06.2020) und der kommenden Mittwoche, passt wirklich gut zu unserem Projekt. Wieder etwas anzufangen kostet zwar Überwindung, aber schon beim zweiten Schritt wird vieles leichter. Und das Sich-ausprobieren in unseren Angeboten kann jedes Mal der Anfang einer neuen Leidenschaft sein.

Doch das was nicht das Einzige, das am gestrigen Tag Thema war. Dazu kamen die Geschichte der Brotfabrik, die Entwicklung von Weißensee und die Frage, was genau Soziokultur eigentlich ist. Es war schön, den angeregten Unterhaltungen und den Fragen zu lauschen, die hin und her gingen, bis alle Punkte geklärt waren. Nächste Woche geht es denn mit einer Hauführungen und dem Thema Kulturmanagement weiter. Bestimmt wird das wieder zu spannenden Themen führen!

Alles zum Kennenlernen

Heute (11.06.2020) begann nun unser zweiter Durchgang des Projektes. Zum einstimmen auf das kommende Jahr gab es heute ein Treffen zum beschnuppern, dazu dann Kuchen und Kaffee. Eben alles, damit man sich bei dem Regen etwas wohliger fühlt. Es wurde einiges für die kommende Zeit besprochen und thematisch vertieft und mal sehen, wie es dann nächste Woche am ersten Workshoptag aussieht. Dann gibts nämlich die Hausführung und eine ausführliche Darstellung der 30 Jahre Brotfabrik!

Besuch beim Mosaik

Schon seidem das Mosaik letzten Oktober angebracht wurde, merken wir, dass immer wieder Passanten stehen bleiben und sich die Tafel durchlesen oder das Mosaik betrachten. Und jedes Mal freuen wir uns wieder wie die Schneekönige!

Letzten Dienstag sind sogar ein paar Würdenträger davor stehen geblieben und haben posiert. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Brotfabrik kamen Sören Benn (Bezirksbürgermeister von Pankow), Tina Balla (Fachbereisleiterin Kunst und Kultur, BA Pankow) und Dr. Manuel Seitenbecher (Amtsleiter Weiterbildung und Kultur, BA Pankow) ins Haus und zeigten sich bei der Hausführung beeindruckt von unserem Projekt und dem Mosaik!

säubern, verputzen und stolz sein

Ein Mosaik anzubringen braucht Zeit und das nicht nur, um die Steine schön anzuordnen. Denn im Anschluss müssen die Steine und Fugen gesäubert und Netzstücke entfernt werden und schließen wird verputzt. Und wenn das dann auch wieder gesäubert ist, ist man stolz wie Bolle, weil’s einfach toll aussieht!