Es geht weiter und weiter!

Dieses Werk stammt von einem Teilnehmer, der schon auf diesem Blog „ausgestellt“ hat, Hussam Naggar. Auch hier hat er wieder ein eigenes Statement verfasst:

„Eine verzerrt und irgendwie verdünnt in Serie sich darstellende Gasmaske. Technik: Originalfotographie auf Scanner beim Ablichten verschoben. „…Die Luft als Bedrohung, die liebe, sonst uns am Leben haltende Atemluft könnte mit Viren-behafteten Aerosolen kontaminiert sein. Beim Einkaufen muss ich mich als einen Parameter erachten, von dem Abstand geboten ist, als stellte ich einen Unwert dar, und es gilt mich selbst herabzuwürdigen, ich muss mich der Intelligenz eines Virus unterordnen, wenn Intelligenz Herrschaft ist. Auf mir lastet eine neue Bewegungsformel, der ich mich immer anpassen muss: oben-ohne könnte verpönt sein und man distanziert sich noch weiter von Dir – nimm es nicht persönlich.“

Kunst im Garten

Anke Kelling hat sich nicht nur in der eigenen Wohnung künstlerisch betätigt, sondern auch im Garten des Hinterhofs. Immer mal kamen auch andere Nachbarn zum mitmachen oder Werke bestaunen hinzu, natürlich mit passendem Abstand und ohne Körperkontakt, und so wurde es eine wunderbare Aktion für die Gemeinschaft!

Die Serie geht weiter…

Es geht weiter mit unserer Serie „Kunst von Zuhause“. Heute kommt Hussam Naggar zu Wort. Er hat selbst etwas zu seinem Werk geschrieben:

„Fotographie eines Kabelknotenpunkts an hölzernem Telegraphenmast, mehrfach in Serie auf Scanner beim Ablichten verschoben: Surrogate halten wir in Umlauf, halten eine Unterhaltung ohne Gegenüber aufrecht, als fehlte uns immer etwas, und „ich möchte noch was sagen“, etwas hinzufügen – Berührungen und Nähe scheinen aber nicht ersetzbar zu sein. Wir halten Funkkontakt, denken aneinander – ich sehne mich nach Dir, in mir. „

Kunst von Zuhause aus

Unsere Serie beginnt mit einer Karte von Eva Klöckner. Die meisten Osterkarten gibt es zwar vor oder zu Ostern, aber sie hat den Spieß umgedreht. So hat man auch nach Ostern etwas zum freuen!

PS: Keines der Eier wurde so gekauft! Alle sind in Handarbeit von ihr selbst gefärbt.

Erinnerungen an vergangenen Februar

Die fleißigen Leser unseres Blogs werden sich erinnern: wir waren am 29.02.2020 zu einem Workshop mit blinden Fotografen in Schöneberg. Wer noch mehr über unseren Besuch erfahren will, kann sich gern auf der Facebookseite des Studios umsehen: https://www.facebook.com/FotostudiofuerBlindeFotografen/?__tn__=kC-R&eid=ARCbPPRWJE4EbgkMIoaluFLpFEfwVumHbfqu4k6prSOt4oh2BQz_qc269YmAJV0qFQHpjZsroJopz4Lh&hc_ref=ARTm3ie75cc_CSaHCWKIwhzZv3_O-3q4U0SLRRW_W5e6M_npf9Ei6vHQ90__oa_iQb8&fref=nf&__xts__[0]=68.ARBQuVy2nuZs38pPinuSdTfYij9zukBKcWN9MFsUtNPaR3KXUe0dtK_7d_EIL47VMC30gVIoT4q1mmtgzRKZrdG0y9v1my50O8Fb_f-DefcynA-V5upQVZ0xHm3-uDXZUT_svV9BDmm4EsMFgDcOY9oRjx3S3bc9k38-FVXD7-jQBn3uXm8jEbwgS-yS9lsdkl3PwCvVuRhgyKPGVuuAl8N52P0fp6oPD_uVnAQw00-fcPMMHZCesXlGshLS6eUKVhjULZXz-8-bNJrdH-hOd-MYMTBu9Z_iCkJkdtPaXzdtezzCa9V1WkXynOf37Hgrkpr2jpbJ3M58gOFGNXu9hxY

Mit der Kunst die Trübsal wegpusten!

Das Wetter wird immer lieblicher,

wir wollen raus und dürfen nicht.

Was tun, wenn der Körper immer sehnlicher:

„Ich will in die Sonne“ spricht?

Dann muss der Kopf spazieren gehen,

denn auch so kann Kunst entstehen!

Zwar können unsere Teilnehmer*innen sich momentan nicht für Workshops oder ähnliches bei uns treffen, das hat sie aber nicht davon abgehalten, sich auch zu Hause künstlerisch zu betätigen. Weil es schade wäre, diese Ergebnisse nur in den Schränken verstauben zu lassen, stellen wir in gewissen Abständen einiges davon in diesem Blog vor. Also, immer schön dran bleiben!