„zeichnen mit Licht“

Wer kannst durch den Titel erraten, was heute (11.09.2020) das Thema des Workshops war? Genau: Fotografie! Dank Michael Winkler, einem freien Fotografen, konnten die Teilnehmer*innen heute vieles über die verschiedensten Ecken dieser Kunst erfahren. Begonnen bei der Camera obscura, weiter über Herren, die zwar nicht zeichnen können, aber trotzdem ihre Reiseerlebnisse dokumentieren wollten, bishin zu Photoforensikern. Herr Winkler konnte zu allen Fragen Antworten und Details liefern und vor allem auch Anekdoten erzählen! Es wurden auch berühmte Fotos (beispielsweise von Robert Capa) genauer in Augenschein genommen und diskutiert. Ganz trunken vor neuem Wissen und Erkenntnissen gingen dann alle ins Wochenende und werden wohl auch die Kamera in ihrem Handy mit ganz neuen Augen sehen!

Projektübergreifende Kunst

So verbinden sich Projekte in der Brotfabrik! Das Keimlingsbild trocknet nach dem Imprägnieren auf der Baustelle des BrotfabrikGalerieumbaus (siehe dazu den Blog https://brotfabrikgalerieumbau.wordpress.com/2020/09/04/uber-die-unverhoffte-schonheit/). Spätestens ab dem 15.05.2021 können wir dann auch in den neuen Räumlichkeiten arbeiten, die hier entstehen. Das wird ein Spaß!

Farbenfroh

Heute (03.09.2020) ging es endlich weiter mit den Keimlingsbildern. Naja, etwas Mut brauchte es schon für den ersten Pinselstrich auf dem Bild, aber als der getan war, gab es keinen der Teilnehmer*innen, der nicht Freude daran hatte. Es wurde eine wirklich farbenfrohe Komposition, deren einzelne Abschnitte auch mit tiefen Bedeutungen verwoben sind. Noch warten bis es trocknet und dann schauen wir, wo es zu sehen sein wird!

Frühling bei Herbstwetter

Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen! Wir beschäftigen uns bei kühlem Regenwetter mit Pflanzenkeimlingen und lassen uns von Farben inspirieren.

An der Bortfabrikwand, die zur Heinerdorfer Str. liegt, hängen seit 2012 drei große Fotos, genannt „Keimlingsbilder“, des Fotografen Joachim Froese. Dieser ließ sich zu dieser Bilderserie durch Ludwig Leichhardt (1813-1848), einem deutschstämmigen Entdecker und Botaniker, welcher als der Humboldt Australiens gilt, inspirieren und fotografierte keimende Pflanzen im Augenblick ihrer „Geburt“. Diese Bilder durften nun, mit der Erlaubnis des Künstlers, durch die Teilnehmer*innen, übermalt, verfremdet und so neu interpretiert werden. Dies war nicht nur eine spannende Aufgabe, sondern zeigte auch, welche Überwindung es kosten kann, das Werk eines anderen Künstlers zu übermalen und damit quasi die Würde eines Objektes anzutasten. Doch im ersten Teil des Workshops (27.08.2020) wurden zunächst nur auf Kopien die Ideen ausprobiert und dabei kamen wirklich schöne, farbenprächtige Entwürfe heraus. Ob Acrylfarbe, Wachsmaler oder Buntstift, der Effekt war immer sehenswert!

gemeinsam schmausen

An einem der bisher heißesten Tage des Sommers (21.08.2020) hatten wir uns vorgenommen ein gemeinsames Frühstück zu machen. Ach, wir lassen uns doch von nix abhalten und verteilen uns im ganzen Haus gemütlich bei leichter Kost und guten Gesprächen!

hot, hotter, Mosaik!

Man o man, war das heiß am Freitag (07.08.2020, dem letzten Tag unserer zweiten Fliesenmosaikwoche). Und doch haben wir es geschafft: das Mosaik ist fertig. Klar, es muss noch verfugt, gesäubert, angebracht und gerahmt werden, aber das Motiv ist fertig. Dazu haben wir einen sehr passenden Titel gefunden, der hier natürlich noch nicht verraten wird. Wer etwas darüber erfahren will, sollte sich den 18.09.2020 merken. Da haben wir nämlich unsere Enthüllungsfeier und da wird nicht nur der Titel eine Überraschung sein, die enthüllt wird!

Diese Woche war wirklich intensiv. Diesmal war ja eine neue Schwierigkeit, dass ein gemeinsames Werk geschaffen werden sollte, also mussten sich alle, deren Abschnitte aneinander lagen absprechen, Übergänge mussten gestaltet werden, Farben und Fliesen abgestimmt und machen beim schneiden geholfen werden. Besonders toll war zu sehen, wie wirklich jeder jedem geholfen hat, selbst, wenn man sich noch nie gesehen hatte! Und das Gesamtwerk ist ein phantastisch, es zeigt auch sehr gut, dass Schönheit viele Formen haben kann, denn beide Mosaike sind wirklich gelungen, aber doch so unterschiedlich, dass es unmöglich ist sie zu vergleichen. Also ein Hoch auf die Vielfalt, die Schönheit und die Schönheit der Vielfalt!

Mosaik ist überall

Am 01.08.2020 machten wir die Stadt unsicher. Denn wir waren auf dem Weg zum Hansaplatz, wo Petra Schröck, die Galeristin der Brotfabrik und Workshopleiterin für das Mosaik, ein wirklich erstaunliches Mosaik aufgestöbert hatte. Es stammt von Fritz Winter und erlaubt, wie wir am eigenen Leib merkten, eine eindrückliche Bandbreite an Interpretationen. Ob man darin Stollenwege sieht (Winter stammte aus einer Bergbaufamilie) oder die Naturmaterialien, die er in seinem Haus sammelte oder doch eine große Gottesanbeterin, alles war möglich. Je länger wir es uns ansahen, umso besser gefiel es uns und umso mehr wurden auch andere Passanten dazu animiert, es sich anzusehen. So brachte unsere Mosaikexkursion einen weiteren Beitrag zur Bekanntheit dieser Kunstform. Da schmeckte der anschließende Eiskaffee am Wasser gleich noch besser!

Weihnachten? Das ist doch schon morgen, nicht wahr?!

Gestern (29.07.2020) gab es das erste große Treffen zum Organisieren des Weihnachtsmarktes in der Brotfabrik. Und wasfür Ideen dabei entstanden! Das wird ein wirklich tolles Fest zum Nikolaus. Wer es sich schon mal merken will: am 6. Dezember 2020 ist von 13 bis 18 Uhr in der Brotfabrik alles zu finden, was man mit den Händen herstellen kann. Künstler*innen, Projektteilnehmer*innen und befreundete Kreative werden auf dem Weihnachstmarkt in gemütlicher Stimmung ihre Werke zeigen und zum Kauf anbieten. Oh man, hoffentlich kommt der Dezember bald!

Wir folgen wieder der Spur der Steine

Da kommen Erinnerungen auf, denn in der letzten Woche (13.-17.07.2020) fand die erste Woche zu unserem zweiten Fliesenmosaik statt. Aber selbst wenn man bei der Entstehung des ersten Mosaiks dabei war und denkt, dass man ja jetzt weiß, wie der Hase läuft, so wurde man eines besseren belehrt. Wiedermal war es eine Demonstration dafür, dass man gewisse Dinge nicht planen kann und viele Wege zwar nicht nach Rom, aber an an genauso schöne Orte führen können.

War es letztes Jahr so, dass ein großes Mosaik entstand, welches sowohl individuelle , als auch gemeinschaftliche Gestaltungselemente beinhaltete, so wuchs diesmal die Idee eines abstrakten Gemeinschaftsbildes. Es war einfach wunderbar zu erleben, wie trotz wirklich ungünstiger Umstände alle Teilnehmer*innen konzentriert am Ball blieben und alles gemeinschaftlich entschieden wurde. Hut ab davor! Am Ende der Woche hatte jeder soweit seinen Entwurf fertig und sich Steine zusammengesucht, dass wir in der zweiten Woche richtig durchstarten können. Das wird cool!

Was würde ich sehen wollen?

Eine wichtige Frage, die man sich stellen muss, wenn man eine Veranstaltung planen will. Bei unserem dritten Termin (01.07.2020) mit Herrn Fügmann ging es darum, wie Kulturmanagment funktioniert und wie die Teilnehmer*innen diese Informationen für die Planung und Durchführung des Weihnachtsmarktes im Dezember 2020 nutzen und umsetzen konnten. Um es aufzulockern gab es ein humoristisches Beispiel einer bekannten Sitcom, damit alle sehen konnten, wie schief es laufen kann, wenn man ein Produkt über seine Mittel und Grenzen hinaus entwickelt. Abschließend sammelten wir dann schon einige wirklich schöne Ideen für den Markt, die einem das Warten auf den Nikolaustag wirklich schwer machen werden!