Woran man nicht alles denken muss, wenn man ein Fotoshooting in einem komplett dunklen Raum macht! Gestern (20.03.2022) wurde nämlich im Kino der Brotfabrik mit Licht gemalt, unterlegt, hervorgehoben und umrandet. Susanne Emmermann, eine Fotografin der Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit WIM e.V. und Mitglied des Fotostudios für Blinde Fotograf*innen, kam ins Haus und machte (zusammen mit ihrer Assistentin Antonia) mit einem Teil der Teilnehmer*innen ein Fotoshooting der besonderen Art. Meist erntet man einen fragenden Blick, wenn man erzählt, dass heute ein*e blinde*r (oder sehbeinträchtigte*r) Fotograf*in für einen Fototermin kommt. Optische Kunst und ein Künstler, der wenig bis nichts sehen kann? Wie soll das gehen? Und spätestens nach dem gestrigen Tag, können wir alle sagen: Es geht! Dabei entstehen nicht nur schöne und geheimnisvolle Bilder, sondern auch ein Miteinander, das ein Paradebeispiel für genau die Form von Inklusion ist, die wir uns alle wünschen: unspektakulär, wertschätzend, energetisch.
Ich danke euch allen für diesen besonderen Tag! Wir freuen uns auf Teil 2!
Alle Teilnehmer*innen waren tagesaktuell getestet (negativ).








