And the Winner is …

Urkundenverleihung am Tag der Oscarverleihung. Das ist dann wohl ein Zeichen, dass uns allen Großartiges ins Haus steht! Jedenfalls war am letzten Sonntag (27.03.2022) die Urkundenübergabe des letzten Projektdurchlaufs und damit von „Zurück ins Leben!“ insgesamt. Es gab gutes Essen, kleine Geschenke und Überraschungseier noch und nöcher. Und zum Schluss gab es noch ein schönes Gruppenfoto in der warmen Märzsonne!

Damit beschließen wir unseren Projektblog. Er wird natürlich nicht gelöscht, sodass ihr jederzeit in Erinnerungen schwelgen könnt, aber hiermit werden die regelmäßigen Eintragungen beendet. Ich bedanke mich bei euch allen, die ihn gelesen haben, bei allen die uns folgen, bei allen wunderbaren Teilnehmer*inne, unseren Jobcoaches, unseren Helfern, Praktikantinnen, helfenden Hunden und Katzen, all den tollen Workshopleiter*innen, engagierten Kollegen und Unterstützer*innen! Das Projekt wäre in der Form ohne euch nicht so gut geworden und war eine wirklich tolle Erfahrung für für die Brotfabrik, für mich und alle, die dadurch berührt wurden. Habt noch einen schönen Weg!

Flying White im Sonnenschein

Heute war der letzte Überraschungsworkshop im Projekt und der zeigte, dass Tinte und ein Pinsel ausreichen für vielfältige Ideen und Techniken! Malte Hagen Olbertz zeigte den Teilnehmer*innen die Arbeit mit dem Fächerpinsel und was sich damit auf großem Format machen lässt. Entweder bleibt man abstrakt, kann wunderbar komplizierte Zöpfe oder Wasser entstehen lassen oder undurchdringliches Dickicht zu Papier bringen. Spannend war auch, was man dabei über sich und seine Vorlieben in der Arbeitsweise erkennt.

Also probiert, ihr lieben Leser*innen! Probiert alles aus, was euch unter die Nase kommt! Und nach heute wissen wir, „räudige“ Pinsel wirft man nicht weg, sondern malt auch mit denen noch tolle Kunstwerke!

„Sie hat ja noch die Brille auf!“

Woran man nicht alles denken muss, wenn man ein Fotoshooting in einem komplett dunklen Raum macht! Gestern (20.03.2022) wurde nämlich im Kino der Brotfabrik mit Licht gemalt, unterlegt, hervorgehoben und umrandet. Susanne Emmermann, eine Fotografin der Werkstatt für interkulturelle Medienarbeit WIM e.V. und Mitglied des Fotostudios für Blinde Fotograf*innen, kam ins Haus und machte (zusammen mit ihrer Assistentin Antonia) mit einem Teil der Teilnehmer*innen ein Fotoshooting der besonderen Art. Meist erntet man einen fragenden Blick, wenn man erzählt, dass heute ein*e blinde*r (oder sehbeinträchtigte*r) Fotograf*in für einen Fototermin kommt. Optische Kunst und ein Künstler, der wenig bis nichts sehen kann? Wie soll das gehen? Und spätestens nach dem gestrigen Tag, können wir alle sagen: Es geht! Dabei entstehen nicht nur schöne und geheimnisvolle Bilder, sondern auch ein Miteinander, das ein Paradebeispiel für genau die Form von Inklusion ist, die wir uns alle wünschen: unspektakulär, wertschätzend, energetisch.

Ich danke euch allen für diesen besonderen Tag! Wir freuen uns auf Teil 2!

Alle Teilnehmer*innen waren tagesaktuell getestet (negativ).

Hier wird nichts mit heißer Nadel genäht, …

… denn hier gehts um Kaltnadelradierungen! Zwei Teilnehmer*innen des Projektes haben sich eine Methode der Drucktechnik angeeignet, die sie den anderen Teilnehmer*inne zugänglich machen wollten und so entstand der zweitägige Workshop: Kaltnadelradierung auf Tetra-Pack. Also drucken mit Recyclingmaterialien! Nachhaltig, kreativ und mit wirklich schönem Ergebnis.

Wer Lust hat diesen Kurs auch mal zu machen, ab April wird es zwei Mal im Monat (immer am ersten Donnerstag und dritten Mittwoch) diesen Kurs geben! Anmeldungen gern unter petra.schroeck@brotfabrik-berlin.de

Weihnachten im März – das kann nur böse enden!

Gestern wurde bei „Zurück ins Leben!“ dem spielen gefröhnt. Wann hat man schon mal die Möglichkeit andere Menschen erraten zu lassen, dass man eine Paprika ist? Oder heraus zu finden, warum bei Black Stories ein Haus in Flammen aufging ohne nieder zu brennen! Die Menschheit sollte wieder mehr spielen, dann bleibt auch weniger Zeit für Krieg!