Eckstein, Eckstein . . . nichts muss versteckt sein!

Wow, wasfür eine Woche! Gute Vorarbeit und genaue Planung machten sich bezahlt und die Teilnehmer*innen haben in Rekordzeit und mit spitzen Engagement das Mosaik fertig gestellt. Es kamen nicht nur unkonventionelle Werkzeuge zum Einsatz, nein, sondern auch minutiöses Austüfteln, wo und wie es klüger wäre anzufangen, Bestehendes zu nutzen oder etwas zu verfeinern. Danke, dass ihr euch so ins Zeug gelegt habt! Es ist wunderschön geworden und ich kann es kaum erwarten, es an der Wand zu sehen!

Danke auch für die Zeremonie der Ecksteinlegung! Da fühlt man sich richtig pompös! (Fotos von LF und PS)

Was haben ein Brunnen, eine Fahrradständer und ein Cafe gemeinsam?

Ist kein Witz, sie haben wirklich was gemeinsam. Nämlich, dass sie mit Mosaiken verziehrt sind. Bei unserer diesjährigen Mosaikexkursion heute hatte Petra Schröck diesmal eine Route durch Mitte geplant. Die Tour begann beim ehemaligen Staatsratsgebäude, wo sich im hinten angränzenden Gartenbereich ein zwar heruntergekommener, aber trotzdem schön anzusehender Flachbrunnen befindet. Das abstrakte Muster lässt sich teilweise noch gut erkennen und die Gesamtwirkung erahnen. Dankenswerterweise durften wir anschließend noch einen kurzen Blick ins Gebäude werfen, wo sich heute die ESMT (European School of Management und Technology GmbH) befindet.

Schließend ging es zu Fuß und mit dem schwer zu findenden 300er Bus zur Schilling Str., wo ein Fahrradständer an einem 17stöckigen Gebäude mit einem geometrischen Abstraktmosaik verschönert wurde und final standen wir vor dem wirklich kunstvollen Mosaik am Cafe Moskau. Da kann man wirklich lange stehen und jedes Detail bewundern. Und wenn man jetzt nicht noch das Haus des Lehrers mitnehmen würde, dann wäre das Mitte-Mosaik-Quartet wirklich unvollständig.

Auch wenn das Wetter heute nicht sommerähnlich war, so kann man doch sagen, dass es ein wirklich schöner Ausflug war!

Nur Mosaik im Kopf

Wir sagen Goodbye zur Yellow Brick Road, denn wir haben ein cooleres Pflaster: Glasmosaiksteine. Eine Woche lang wurde im neuen Galeriegebäude entworfen, wieder verworfen, neu kombiniert, sogar mit Apps hantiert und klassisches Design hinterfragt. Grundlage waren die Wandteppiche der Bauhausfrauen und die Bauhausidee der Abstraktion und der Konzentration auf das Praktische. Man bekam wirklich Gänsehaut, wenn man sah, wasfür Kreativität in nur einer Woche freigesetzt wurde und wasfür tolle Entwürfe entstanden. Gut, dass der Bauhaus schon eine Ikone ist, diese Truppe ist echte Konkurrenz!