HEDA!

Wie schön mal wieder ein lautes spontanes Lachen zu hören! Es ist erstaunlich woran man plötzlich merkt, dass man etwas vermisst. Heute war das der letzte Teil der Theaterworkshops mit Nils Foerster und die Vorarbeit aus der letzten Woche kam zum Einsatz. Aber es gab ein paar Überraschungsaufgaben: zuerst: Szene so spielen, wie eingeübt. Dann plötzlich mit Musik! Und dann ohne Text, aber mit Musik. Und schlussendlich ohne Musik, aber wieder mit Text. Was hat sich dann wohl verändert?

Neugier! Neugier! Neugier!

Thema des Tages: Freies Arbeiten an einem szenischen Text. Aber wie lief das? Welche Gruppen haben sich ergeben? Welche Ideen wurden umgesetzt? Fragen Fragen, aber noch keine Antworten, denn die Gruppen haben sich den Überraschungsmoment auserbeten und die Presse von den Proben ausgeladen. Was die Aufführung nächsten Donnerstag im letzten Kursteil zum Thema Theater natürlich noch spannender macht. Also heißt es jetzt: die Tage im Kalender abstreichen und sich ausmalen, welche Wunder man zu sehen bekommt!

Versucht die Welt mal draußen zu lassen!

Theater kann einen wirklich gut wieder zu sich holen. Das bemerkten heute (05.11.2020) die Teilnehmer*innen beim zweiten Teil der Theaterworkshops, der zwar mit einer kurzen Zusammenfassung der Theorie des ersten Teils begann, aber dann komplett in Theatersport überging. Nils Foerster hatte mehrere Übungen vorbereitet bei denen man gut Abstand halten konnte, aber trotzdem miteinander interagierte. So warfen sie sich nicht nur Bälle hin und her, die sich von Tennisbällen zu Medizinbällen verändern konnten, sondern führten auch Fantasieboxkämpfe aus der Ferne und zeigten danach über Distanz, dass alle einander doch ganz gut leiden können. Man konnte über die ganze Workshopzeit mal kurz wirklich gut abschalten.