Es ist erstaunlich, wie tiefschürfend das Schreiben sein kann. Wir tun es tagtäglich, ob wir Einkaufslisten erstellen oder Mitschriften bei Meetings, in der Uni oder am Telefon etc machen. Dabei verlieren wir leider das Gefühl dafür, was wir damit aus uns hervorholen können oder was es bedeuten kann etwas niederzuschreiben. Und gerade diese Kontrasterfahrungen haben wir in unserem Workshop „Kreatives Schreiben“ innerhalb der letzten drei Donnerstage (06.02./13.02./20.02.2020) ausgelotet. Frei vom Mythos des „Schreiben-Könnens“ konnten sich die Teilnehmer*innen zusammen mit unserem Workshopleiter Alexander Graeff mit verschiedenen Aufgabestellungen frei ausprobieren und durch Feedbackrunden und freiwilligem Vorlesen Erkenntnisse über sich sammeln. Dabei wurden Konzepte von Gut und Böse hinterfragt, Systemkritik formuliert und auch so manche Emotion entdeckt, aber schlussendlich war es schön „entdecken zu dürfen, dass wir alle Dichter sind.“ (O-Ton eines/ einer Teilnehmers/ Teilnehmerin).




