Endlich, Endlich, Endlich! Wir haben lange darauf gewartet und nun können wir zeigen, was wir drauf haben.
Denn nun war der Tag der Enthüllung unseres Wandmosaiks gekommen und um 11 Uhr am 18.10.2019 standen wir, zusammen mit einer Menge geladener Gäste und interessierter Spontanbesucher, vor dem verhüllten Objekt an der Brotfabrikwand zur Heinersdorfer Straße. Zuerst gab es einen Gedichtbeitrag aus dem Stegreif, dann eine schöne Rede von einer Teilnehmerin und im Anschluss die schwungvolle Enthüllung. Tja Christo, das ist viel cooler als verhüllen! Zuerst traute sich keiner so richtig heranzutreten vor Ehrfurcht, aber dann gab es kein halten mehr. Die Oberfläche fühlt sich einfach zu schön an! Es wurden Fotos gemacht und auch der QR-Code auf unserer Tafel ausprobiert. Dieser ist dazu gedacht, dass auch blinde Besucher mithilfe von Audiodateien, die jeden Abschnitt beschreiben, das Mosaik erfahren können. Schön war auch, dass eine Teilnehmerin, die , aufgrund einer Vermittlung in eine Beschäftigung, nicht mehr im Projekt dabei sein kann, heute mit uns feiern konnte. Sie hatte sich sogar einen Urlaubstag genommen!
Wer noch Zeit hatte, konnte nun bei einem, von den Teilnehmer*innen selbstgemachten, Buffett in der BrotfabrikKneipe, das Ereignis ausklingen lassen. Dabei kam nicht nur heraus, dass wir ein Geburtstagskind unter uns hatten (da musste natürlich gesungen werden), sondern es wurden auch Geschenke verteilt. Jeder, der mitgemacht hatte an dem Mosaik, bekam einen Magneten mit einem Bild vom Mosaik drauf. So hatte jeder das Gemeinschaftwerk zu Hause! Und sogar Herr Bernd Wähner von der Lokalzeitung Berliner Woche kam vorbei, um Fotos und Infos für einen Artikel über das Mosaik und seine Enthüllung zusammen zu tragen. Vielen Dank dafür!
Wir sind glücklich, dass so viele Freunde und Besucher da waren und mit uns feierten! Und wir hoffen, dass in Zukunft jeder, der an unserem Werk vorbeigeht, etwas von unserer Freude spürt, die wir beim werkeln und formen des Mosaiks hatten.